Mittwoch, 14. November 2012

TAG: Fill in

Die liebe Svenja von Real Booklover hat uns getaggt und uns einige Sätze zum Ergänzen gegeben. Das machen wir natürlich gerne :-).


Hier sind die Sätze und meine Ergänzungen sind fett geschrieben:

  • Könnte ich mir eine Fantasywelt aussuchen würde ich am liebsten in Hogwarts leben.
  • Glücklich sein ist mehr wert als alles Geld der Welt.
  • Würde ich ein Buch schreiben, hätte es das Genre Fantasy.
  • Liebe auf den ersten Blick ist eine schöne Fantasie, die für einige Glückliche Realität wird.
  • Mein liebstes Urlaubsziel sind immer wieder die USA - Osten, Westen oder mitten drin.
  • Müsste ich zwischen gebundenem Buch und E-Book wählen, würde ich mich definitiv für das gebundene Buch entscheiden.
  • Edward und Bella finde ich total überbewertet. 
  • Mein liebstes blaues Buch ist Pure von Jennifer L. Armentrout.
  • Meine Eltern halten meine Leidenschaft für Bücher komplett verrückt :-D.
  • Adventskalender brauche ich mit Mitte zwanzig immer noch, weil ich an Weihnachten wieder zum kleinen Kind werde.
  • Vampire Diaries, Pretty Little Liars, One Tree Hill und Gilmore Girls sind die besten Serien, die jemals gedreht wurden.
  • Wenn ich ein Buch lese, dann habe ich am liebsten eine Lampe neben mir. Denn es kann schonmal spät werden...
  • Mich stören langweilige Stories, uninteressante Charaktere und unnütze Wiederholungen am meisten an Büchern.
  • Sobald ich ein Vampirebuch sehe bin ich meist etwas skeptisch, aber wenn sich die Story interessant und innovativ anhört, würde ich es lesen.
  • Würde ich auf einer verlassenen Insel stranden würde ich Hermine Granger (füge hier einen Buchcharakter ein) mitnehmen. Damit sie mich wieder von der Insel weg apparieren kann ;-).

Sooo, hier sind die sechs Blogs, die hoffentlich Lust haben, den TAG auch auszufüllen:


Es würde uns sehr freuen, wenn ihr mitmacht :-)

- Sarah

Sonntag, 11. November 2012

Ⓡⓔⓐⓓ "Lux – Onyx" von Jennifer L. Armentrout

Originaltitel: Onyx
Erscheinungsdatum: August 2012
Seiten: 366 Seiten
Design: Taschenbuch
Verlag: Entangled Select
ISBN: 978-1620610114







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“I could always give you a teaser.”
He paused, and I could hear the smile in his voice. 
“You bookish people love teasers, don't you?” 
(Daemon)

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Being connected to Daemon Black sucks…
Thanks to his alien mojo, Daemon’s determined to prove what he feels for me is more than a product of our bizarro connection. So I’ve sworn him off, even though he’s running more hot than cold these days. But we’ve got bigger problems.

Something worse than Arum has come to town
The Department of Defense is here. If they ever find out what Daemon can do and that we’re linked, I’m a goner. So is he. And there’s this new boy in school who’s got a secret of his own. He knows what’s happened to me and he can help, but to do so, I have to lie to Daemon and stay away from him. Like that’s possible. Against all common sense, I’m falling for Daemon. Hard.

But then, everything changes
I’ve seen someone who shouldn’t be alive. And I have to tell Daemon, even though I know he’s never going to stop searching until he gets the truth. What happened to his brother? Who betrayed him? And what does the DOD want from them—from me?

No one is who they seem. And not everyone will survive the lies.
Zur Leseprobe 

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Onyx ist der zweite Teil der Lux-Reihe von Jennifer L. Armentrout. Nachdem Katy in Obsidian von Daemon geheilt worden ist, leuchtet sie nicht nur wie die Sonne für alle Aliens, sondern sie beginnt auch außerirdische Kräfte zu entwickeln, die sie nicht kontrollieren kann. Das ist gar nicht gut, denn das DOD (Department of Defense = Verteidigungsministerium) ist in West Virginia und wenn sie über die wahren Fähigkeiten der Lux und Katys Verbindung zu Daemon erfahren, sind nicht nur die Aliens, sondern auch sie selbst in Gefahr. Dann taucht auch noch Blake auf, der behauptet, genau wie Katy von einem Lux geheilt worden zu sein und nun über seine Fähigkeiten zu verfügen. Er bietet Katy an, ihr dabei zu helfen, ihre Fähigkeiten unter Kontrolle zu bringen, sodass sie die Aliens nicht auffliegen lässt. Damit ist Daemon jedoch überhaupt nicht einverstanden, denn er vertraut Blake überhaupt nicht. Als Katy dann noch Bethany, die tot geglaubte Freundin von Daemons Bruder Dawson sieht, kommen auch Zweifel am Tod von Dawson auf und die Frage, was das DOD wirklich vor hat.

Onyx bietet alles, was mir schon an Obsidian so gut gefallen hat. Charaktere, die man schnell ins Herz schließt, eine tolle und aufregende Liebesgeschichte, Spannung und Außerirdisches, sehr viele sarkastische Wortgefechte und eine Story, die man nicht mehr aus der Hand legen kann. In Onyx lernt der Leser mehr über die Lux, ihre Fähigkeiten und Schwächen kennen und das DOD tritt zum ersten Mal in Aktion und stellt sich um einiges gefährlicher als die Arum, die außerirdischen Feinde der Lux, heraus. Auch stellt sich die Frage, was wirklich mit Daemon und Dees Bruder und seiner Freundin passiert ist und inwiefern das DOD seine Finger mit im Spiel hat. Vertrauen spielt in diesem Roman eine wichtige Rolle und mehr als eine Person entpuppt sich als Lügner.

Katy bekommt durch ihre Alien-Fähigkeiten eine etwas aktivere Rolle und ist nicht mehr nur auf Daemons Hilfe angewiesen, sondern kann im Geschehen mitmischen – und das tut sie auch wie eine richtige Kämpferin. Also bleibt auch in diesem Teil die Action nicht zu kurz. Weiterhin spielt Katys Bücherblog Katys Krazy Obsession eine Rolle und die Szene in der Katy neue Bücher in einem Video vorstellt und Daemon nicht ganz so still neben ihr sitzt, ist einer meiner Lieblingsstellen. Abzug gibt es leider dafür, dass Katy meiner Meinung nach doch etwas begriffsstutzig war. Da habe ich mich schonmal ein wenig geärgert, denn wenn sie etwas klüger gewesen wäre oder einfach mit jemanden geredet hätte, hätte eine gewisse Szene gegen Ende verhindert werden können. Auch habe ich die Freundschaft zwischen Dee und Katy vermisst und hoffe, dass die Autorin diese in Opal wieder aufleben lässt.

Kommen wir nun zum Mittelpunkt des Romans und dem Grund, warum ich die Lux-Serie so sehr liebe: die Beziehung von Katy und Daemon (oder einfach auch Daemon alleine ;-). Und wer Angst hat, dass sich durch Blakes Auftauchen das Ganze in eine Dreiecksbeziehung entwickelt, den kann ich beruhigen, denn Blake ist definitiv keine Konkurrenz für Daemon. Während das Ende von Obsidian für mich doch sehr unbefriedigend war, weil Katy glaubte, dass Daemon nur aufgrund der Verbindung mit ihr zusammen sein wollte, kommt der Leser hier endlich auf seine Kosten. Daemon versucht Katy zu beweisen, dass er sich nicht nur wegen der außerirdischen Verbindung für sie interessiert. Um ehrlich zu sein, wusste ich nicht, wie und warum Katy sich so lange gesträubt hat. Hallo, welcher Typ bringt dir schon jeden Tag Geschenke in die Schule und einen Weihnachtsbaum??? Daemon ist zwar immer noch sein arrogantes, sarkastisches Selbst, aber kann dann wieder so charmant und liebenswürdig sein, wenn es um Katy geht. Klar streiten sich die Beiden noch immer viel – sonst wäre es ja auch langweilig – aber die Chemie zwischen ihnen ist nicht zu übersehen. Was mir an Armentrout noch so gut gefällt, ist, dass die sexy Szenen für ein Jugendbuch nicht so keusch und unschuldig sind, sondern auch für einen Leser interessant sind, der sich nicht mehr im Teenager-Alter befindet.
 
Zum Schluss noch: der Cliffhanger am Ende ist wirklich sehr, sehr böse, Mrs. Armentrout!Ich kann es kaum erwarten zu sehen, wie es im dritten Teil weitergeht. Zum Glück erscheint Opal schon am 11. Dezember – das macht die Warterei nicht ganz sooo schlimm.

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Onyx ist aufregend, witzig, fesselnd, mit ganz Romantik und im gewohnt genialem Jennifer L. Armentrout-Stil. Wer den ersten Band mochte, wird diesen lieben. Jedoch kann ich, nachdem ich Armentrouts Covenant-Serie gelesen habe, Onyx leider nicht die volle Punktzahl geben, denn die Autorin hat noch einiges mehr drauf (ich sag nur Deity) und hoffe, dass sie mit Opal auch in der Lux-Reihe ihr volles Potential zeigt.

 
 
Weitere Bücher der Reihe:

  
Zur Rezension von Obsidian

Novelle:

0.5

©Entangled Select
Cover und Inhaltsangabe siehe

Die offizielle Seite der Autorin

- Sarah

Freitag, 9. November 2012

Ⓒⓛⓐⓢⓢⓘⓒ "On the Road" von Jack Kerouac

Dies ist der erste Post für die Rubrik Klassiker. On the Road von Jack Kerouac ist ein amerikanischer Klassiker der Beat Generation, den ich Anfang des Jahres für eine Hausarbeit gelesen habe. Am 4. Oktober ist die Verfilmung mit Garrett Hedlund, Sam Riley, Kristen Stewart und Kirsten Dunst in die deutschen Kinos gekommen. Da ich vorhabe mir den Film in nächster Zeit anzusehen, schlage ich hiermit zwei Fliegen mit einer Klappe ;-). Hier ist die Rezension zum Roman und meine Meinung zur Verfilmung folgt auch bald.  

  Orginalausgabe:                                     Neueste Ausgabe:


  Orginaltitel:                                            Deutscher Titel:
  On the Road                                               Unterwegs
  Erscheinungsdatum:                           Erscheinungsdatum: 
  5. September 1957                                     Oktober 2012
  Land: USA                                                 Seiten: 576 Seiten
  Sprache: Englisch                                    Design: Taschenbuch
  Verlag: Viking Press                                 Verlag: rowohlt
                                                                       ISBN: 978-3-499-25579-3

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“The only people for me are the mad ones, the ones who are mad to live, mad to talk, mad to be saved, desirous of everything at the same time, the ones who never yawn or say a commonplace thing, but burn, burn, burn like fabulous yellow roman candles exploding like spiders across the stars .” (Salvatore Paradise)

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THE BEAT GOES ON. Sie sind immer unterwegs, auf Trips quer durch den amerikanischen Kontinent. Sie berauschen sich an der Natur, an Drogen, am Jazz, am Sex. Atemlos erzählt Jack Kerouac in seinem autobiographischen Roman von der Suche nach dem Glück, nach Freiheit, nach der großen Liebe, nach der ultimativen Party.

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Jack Kerouacs On the Road oder auch Unterwegs in der deutschen Version wurde 1957 in den USA veröffentlicht und hat sich zum Manifest der Beatniks und einem Klassiker der amerikanischen Nachkriegsliteratur entwickelt. Die beiden Protagonisten Salvatore (Sal) Paradise und Dean Moriarty reisen quer durch Nordamerika und erleben nach dem Motto "Sex, Drugs & Jazz" so manches Abenteuer. Das Buch ist in fünf Teile gegliedert, der erste schildert einen Road Trip von New York nach San Francisco, der zweite von Virginia nach New York und anschließend wieder nach San Francisco, der dritte die Reise von New York nach Denver, der vierte einen Trip nach Mexiko und der fünfte berichtet über die Ereignisse nach der letzten Reise.

Sal ist Schrifsteller und direkt von dem verrückten und abenteurlustigen Dean fasziniert als er diesen in New York trifft. Dean ist frisch verheiratet mit der jungen Marylou und steckt den eher vernünftigen Sal mit seiner Reiselust an, eine seltsame Freundschaft entsteht zwischen den beiden unterschiedlichen Männern. Die Charaktere des Romans genießen das Leben in vollen Zügen – sie trinken, nehmen Drogen, haben Sex und reisen dorthin wonach ihnen gerade ist ohne Rücksicht auf Verantwortung und ihren finanziellen Status.

Ich habe selbst schon einige Road Trips durch die USA unternommen – unter anderem von New York nach Florida und im Westen durch Kalifornien, Nevada, Utah und Arizona – und konnte dieses Lebensgefühl, das in On the Road übermittelt wird deshalb nur zu gut nachvollziehen. Die Weiten des Landes, die Freiheit, die unendlichen Möglichkeiten, jeden Tag an einem anderen Ort aufzuwachen – diese Gefühle werden so authentisch beschrieben, dass man gleich Sehnsucht danach hat selbst ins Auto zu steigen und die Welt zu erkunden. Die Charaktere können nie lange sesshaft bleiben, sind immer auf der Suche nach "IT "– dem Sinn des Lebens, Liebe, Gott?

 Dean ist der mit Abstand interessanteste Charakter, er sprüht förmlich vor Lebenslust. Nicht nur Sal, sondern auch viele Leute, die er auf den Reisen trifft – vor allem Frauen –  sind von seiner Einstellung begeistert und inspiriert. Im Laufe des Buches pendelt er immer zwischen mehreren Frauen hin und her: Marylou, Camille und Inez. Er kann nie lange an einem Ort bleiben, langweilt sich schnell mit seiner Frau und seinem Job, stellt sein Leben mehrfach radikal auf den Kopf und flüchtet sich ins Auto und auf die Straße. Während in seiner Jugend dieses Verhalten noch verständlich ist, wird es im Laufe des Romans immer unverantwortlicher und er entwickelt sich zum Ende hin immer mehr zu einer rastlosen, tragischen Figur.

Während die ersten beiden Teile recht spannend sind und der Leser gebannt den Abenteuern folgt, fängt es an sich im dritten Teil zu wiederholen und die Reise nach Mexiko hätte nach meiner Meinung am besten ganz ausgelassen werden können. Die exzessiven Drogenräusche und die Szenen im Hurenhaus sind doch etwas drastisch und für jüngere Leser nicht geeignet. Deswegen gibt es hier einen Punkt Abzug von mir.

All denen, die sich fürchten den Klassiker im englischen Original in die Hand zu nehmen, kann ich sagen, dass die Sprache recht einfach gehalten ist und die Sätze relativ kurz sind. Natürlich sind ab und zu ein paar veralterte Ausdrücke dabei, aber da hilft ein Wörterbuch bestimmt weiter ;-). Also keine Scheu, das Original finde ich immer am besten, vor allem wenn es sich um einen Klassiker handelt.

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Also lohnt es sich On the Road zu lesen oder reicht es die Bildungslücke mit dem Film zu füllen? All diejenigen, die Fans von Nordamerika sind und Reisen lieben, sollten das Buch auf jeden Fall lesen, allein schon um das Gefühl von Freiheit und Lebenslust, das der Roman übermittelt, zu durchleben. On the Road symbolisiert das Lebensgefühl einer ganzen Generation und hinterlässt den Leser mit einer Prise Nostalgie, einer guten Portion Fernweh und Vorfreude auf das nächste Abenteuer.
Von mir gibt es vier Bananen, die auch gerne als Proviant mit auf die nächste Reise genommen werden können ;-)

 

©rowohlt
Cover und Inhaltsangabe siehe

- Sarah

Dienstag, 6. November 2012

Ⓡⓔⓐⓓ "Lux – Obsidian" von Jennifer L. Armentrout

Heute möchte ich euch Obsidian, den ersten Band der Lux-Serie von Jennifer L. Armentrout vorstellen. Ich habe die Autorin neu für mich entdeckt, weil ich ihren Schreibstil einfach total toll finde. Leider ist das Buch noch nicht auf Deutsch erschienen, aber vielleicht greift der ein oder andere ja auch zur englischen Originalversion oder die Rezension dient als Insider-Tipp für die (hoffentlich bald) kommende Übersetzung.

Originaltitel: Obsidian
Erscheinungsdatum: September 2012
Seiten: 335 Seiten
Design: Taschenbuch
Verlag: Entangled Select
ISBN: 978-1620610077






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Daemon: “I checked out your blog.”
Oh. Dear. Baby. Jesus. How did he find it? Wait. More importantly was the fact that he had found it. Was my blog now Googleable? That was awesomesauce with an extra heapig of sauce.
Katy: “Stalking me again, I see. Do I need to get a restraining order?”
“In your dreams, Kitten.” He smirked.

“Oh wait, I'm already starring in those, aren't I?”
I rolled my eyes. “Nightmares, Daemon. Nightmares.” 

(S. 97)

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When seventeen-year-old Katy Swartz moved to West Virginia right before her senior year, she'd pretty much resigned herself to thick accents, dodgy internet access, and a whole lot of boring, but then she spotted her hot neighbor, with his looming height and eerie green eyes. Things were looking up...until he opened his mouth. Daemon Black is infuriating. Arrogant. Stab-worthy. It's hate at first sight, but when a stranger attacks her and Daemon literally freezes time with a wave of his hand, well, something...unexpected happens. The hot guy next door? Well, he's an alien. Turns out that Daemon and his sister have a galaxy of enemies wanting to steal their abilities and Katy is caught in the crosshairs. Daemon's touch has lit her up like the Vegas Strip and the only way she's getting out of this alive is by sticking close to him until her alien mojo fades. That is if she doesn't kill him first.

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Ich habe eine Rezension gelesen, die Obsidian als Dawson's Creek meets Roswell beschreibt und finde diese Bezeichnung eigentlich ganz passend. Katy zieht mit ihrer Mutter nach West Virginia, wo sie ihr letztes Schuljahr abschließen soll. West Virginia ist nicht allzu spannend, sie wohnt ziemlich abseits vom Geschehen und den Tag an dem sie endlich ihren Internetanschluss bekommt feiert sie wie Weihnachten, denn *hört, hört* sie hat einen Bücherblog!!! Doch mehr dazu später. Letztendlich stellt sich West Virginia doch als um einiges spannender heraus als gedacht, wenn sie ihre Nachbarn, die Zwillinge Dee und Daemon trifft. Daemon sieht natürlich super aus, ist aber überaus arrogant und regelrecht gemein. Wie es in der Inhaltsangabe so schön heißt, es ist Hass auf den ersten Blick. Sein Zwilling Dee auf der anderen Seite freundet sich sofort mit Katy an und ist auf der Suche nach einem Freund wie ein übereifriger Golden Retriever. Dee zuliebe versucht auch Daemon sich mehr oder weniger mit Katy zu vertragen. Es kommt, wie es kommen muss, nach einem Streit mit Daemon läuft Katy vor einen Truck und Daemon rettet sie indem er das Fahrzeug förmlich gefriert. Denn Daemon und Dee sind Aliens vom Planeten Lux und verstecken sich auf der Erde vor ihren Freinden, den Arum. So wird nun auch Katy unwiderruflich in den Kampf der Aliens  mit eingebunden, denn wer sich in Gegenwart eines Aliens befindet, der seine Kräfte benutzt, leuchtet für die Aliens und lockt diebösen Arum an. So ist Katy auf Daemons Schutz angewiesen, bis ihre leuchtende Aura sich wieder abgekühlt hat.

Zwar kommt einem das ganze Mädchen-trifft-übernatürlichen-Typen-und-verliebt-sich-in-ihn nur allzu bekannt vor, aber Aliens sind meiner Meinung nach im Young Adult Genre noch nicht so ausgelutscht wie Vampire, Werwölfe oder Engel. Vor allem Jennifer L. Armentrouts Schreibstil macht die Geschichte zu etwas Besonderem und hebt den Roman von dem Durchschnitt ab. Das Beste an dem Buch sind die Szenen zwischen Katy und Daemon. Armentrout beschreibt ihren Schlagabtausch mit soviel Witz und Charme, dass mein Leserherz immer höher Schlug, wenn Daemon die Seite betrat. Aus der beidseitigen Abneigung entwickelt sich natürlich schnell mehr und die sexuelle Spannung zwischen ihnen ist fast greifbar. Daemon ist der typische sexy Bad Boy mit weichem Kern, der natürlich einen Grund für sein schlechtes Verhalten hat. Wäre ich Katy, hätte ich ihm jedoch das eine oder andere Mal bestimmt eine gescheuert. Aber irgendwie – vor allem im zweiten Teil des Buches – ist er doch sehr charmant und swoonworthy.

Besonders gut hat mir gefallen, dass Katy nicht klein bei gegeben hat und ihre Frau gegenüber Daemon gestanden hat. Sie hat ein sehr loses Mundwerk, was ich auch sehr amüsant fand. Und wie schon erwähnt, betreibt sie einen eigenen Bücherblog. Irgendwie konnte ich mich sehr gut mit ihr identifizieren, wie sie sich wie eine Schneekönigin über Büchersendungen, jeden Follower und Kommentare gefreut und andere Blogs "gestalkt" hat. Zwar steht die Romanze im Vordergrund, aber an Actionszenen fehlt es in Obsidian zum Glück auch nicht.

Der einzige Aspekt, der noch ein bisschen ausgearbeitet hätte werden könnte, ist die ganze Alien-Mythologie. Ich hätte gerne mehr über Lux und die Arum erfahren. Die Hintergrundgeschichte von Ich bin Nummer Vier fand ich da etwas ausgereifter und interessanter. Ich bin gespannt, ob die Autorin in den folgenden Bänden noch genauer darauf eingehen wird.

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Also von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung, alleine schon wegen dem witzigen und sarkastischen Schreibstil der Autorin. Allen, denen die Geschichte von Ich bin Nummer Vier gefallen hat, aber denen dort das gewisse Etwas gefehlt hat – zum Beispiel interessante Charaktere und eine mitreißende Romanze – ist Obsidian ans Herz zu legen.
Dafür gibt es vier Bananen mit Spielraum nach oben.

 

Weitere Bücher der Reihe:
 
                                                     Erscheint im Dezember 2012
 
©Entangled Select
Cover und Inhaltsangabe siehe

Die offizielle Seite der Autorin

- Sarah

Sonntag, 4. November 2012

New in

Nun sind auch endlich alle Bücher eingetroffen, die ich dieses Semester für die Uni lesen muss. Rechts seht ihr die gebunden Versionen, auf meinem Kindle befinden sich noch ein paar andere. Für die Uni kaufe auch mir am liebsten gebrauchte Bücher, da habe ich kein schlechtes Gewissen, wenn ich reinschreibe oder wichtige Stellen markiere. Gespannt bin ich vor allem auf die His Dark Material-Reihe von Philip Pullman. Letztes Semester habe ich bereits Northern Lights für ein Seminar gelesen und werde für ein anderes eine Präsentation über The Subtle Knife und The Amber Spyglass vorbereiten.

Leider hatte ich noch keine Lu- ähhm - Zeit mit dem Lesestoff anzufangen, weil ich letzte Woche natürlich wieder Amazon durchstöbern und meine Wunschliste erweitern musste. Dabei bin ich auf die Lux-Serie von Jennifer L. Armentrout gestoßen - weil die Story sich interessant anhörte und der Preis für die Kindle-Version einfach unschlagbar war - und habe die ersten beiden Bände Obsidian und Onyx regelrecht verschlungen. Der Schreibstil der Autorin hat mir so gut gefallen, dass ich gleich noch die andere Serie der Autorin Covenant angefangen und bereits Half-Blood und Pure gelesen und den dritten Band Deity vorbestellt habe. Ich kann beide Reihen nur empfehlen! Leider weiß ich nicht welcher Verlag die deutsche Lizenz erworben hat und wann die Übersetzungen erscheinen werden, aber ich werde euch auf dem Laufenden halten und Bescheid geben, sobald ich mehr herausgefunden habe. Die Rezensionen zu den Büchern folgen in nächster Zeit.

Dann wünsche ich euch noch einen erholsamen und bücherreichen Sonntag!

- Sarah

Samstag, 3. November 2012

Ⓦⓐⓣⓒⓗ The Lizzie Bennet Diaries

Quelle
Ich möchte euch heute eine, in meinen Augen wirklich gelungene Buchverfilmung  vorstellen: "The Lizzie Bennet Diaries" auf Youtube. Es handelt sich dabei um eine Adaption des Jane Austen Klassikers "Stolz und Vorurteil", allerdings in die heutige Zeit versetzt. So erzählt Elizabeth Bennet ihre Geschichte kurzerhand à la 4minütigen Videoblogs, die einfach nur herrlich unterhaltsam und witzig sind (die Impersonierung von ihre Mutter und Mr. Darcy, sind dabei ein besonderes Muss). Unterstützung bekommt sie dabei von ihren Schwestern (da gefällt mir besonders die Darstellung von Lydia)  und den anderen Buchcharakteren. Was mir richtig gut gefällt, ist die Erzählweise. Dadurch, dass man nur in Lizzies Sichtweise in ihren Vlogs mitbekommt, ist es nicht schwer sich in die Geschichte reinzuversetzen, die zu Beginn so geprägt ist von falschen ersten Eindrücken und halt "Stolz und Vorurteil", bevor sie sich zur Mutter aller romantischen Komödien entwickelt.

Quelle
Die Serie ist auch noch nicht abgeschlossen, zweimal pro Woche werden neue Episoden veröffentlicht. Außerdem sind die Folgen in englischer Sprache, allerdings in meinen Augen nicht zu anspruchsvoll, sodass man gut mitkommt und sich auch gleichzeitig etwas in der Sprache üben kann.

Es ist wirklich eine wunderbare Geschichte auf kreative Art erzählt, die Schauspieler passen hervorragend auf die modernen Versionen der Charaktere, und die minimale Ausstattung bekommt massive Charme-Pluspunkte.

Schaut einfach mal rein, momentan sind sie bei Episode 60, aber bei gerade mal 4 Minuten langen Videos, ist das ganz schnell aufgeholt.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
-Anne