Diese Woche habe ich für euch bei Waiting on Wednesday ein Buch, das schon lange auf meiner Wunschliste steht: Selection von Kiera Cass. Ich hatte bereits vor das Buch auf Englisch zu lesen, weil ich im Moment Dystopien liebe und die Idee von Der Bachelor in einer dystopischen Welt sich doch interessant anhört, oder? Und das Cover ist einfach nur wunderschön! Leider hat mir bisher die Zeit gefehlt bzw. andere Bücher auf meinen SuB haben zu laut nach mir geschrien. Aber am 15. Januar erscheint Selection bereits auf Deutsch bei Sauerländer, was mich anspornen sollte, mir das Buch schnellstmöglich zu besorgen. Nur noch 6 Tage!
Die Chance deines Lebens? 35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien.
Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?
In den letzten Tagen seiner High School Zeit erlebt Quentin all das, was er sich vorher nur erträumen konnte. Das Mädchen, das der immer aus der Ferne bewundert hat, nimmt ihn mit auf eines ihrer legendären Abenteuer, er kann sich endlich einmal gegen die Schul-Bullys bewähren und auch seine Freunde haben die Prom-und Schulzeit, die sie sich immer wünschten. Nur Margo hat nach ihrem nächtlichen Unterfangen die Flucht ergriffen, raus aus dem oberflächlichen Touristenstädtchen Orlando und seinen Bewohner, doch damit auch weg von Quentin, der sich nun auf die Suche nach ihr macht, von kleinen Hinweisen, die ihm Margo noch versteckt hat bis zu einem epischen Roadtrip mit seinen Freunden. Immer mit der Vorstellung des perfekten Happy Ends am Schluss der Reise. Doch wie eigentlich immer im Leben, kommt es anders als Quentin es sich vorgestellt hat. Und So lernt er meiner Ansicht nach in seinen letzten Wochen, bevor das "erwachsene" Leben (mit Studium und co) anfängt, eine der wichtigsten Lektionen, die man in keiner Schule unterrichtet bekommt. Der Weg ist das Ziel. Und dass man nicht sein ganzes Leben träumen sollte, sondern auch den Mut finden soll aufzustehen und es einfach zu machen, auch wenn das Endergebnis oft ein ganz anderes ist. Das gleiche gilt auch für die Menschen, denen man begegnet. Aus der Ferne können sie noch so makellos erscheinen, aber erst wenn man näher hinsieht, fallen einem die gebrochenen, aber auch interessanten Eigenschaften auf.
Ⓛⓘⓔⓑⓛⓘⓝⓖⓢⓩⓘⓣⓐⓣ "Maybe it's more like you said before, all of us being cracked open. Like, each of us starts out as a watertight vessel. And these things happen - these people leave us, or don't love us, or don't get us, or we don't get them, and we lose and fail and hurt one another. And the vessel start to crack open in places. [...]But there is all this time between when the cracks start to open up and when we finally fall apart. And it's only in that time that we can see one another, because we see out of ourselves through our cracks and into others through theirs.When did we see each other face-to-face? Not until you saw into my cracks and I saw into yours. Before that, we were just looking at ideas of each other, like looking at your window shade but never seeing inside. But once the vessel cracks, the light can get in. The light can get out." (S. 302) Ⓕⓐⓩⓘⓣ Ich bin einfach immer wieder begeistert von John Greens Büchern. Die Charaktere, mit denen man am liebsten im wahren Leben befreundet sein will, deren Geschichte, witzig und mitreißend geschrieben und die kleinen feinen Weisheiten, die auf dem Weg im Text immer dann auftauchen, wenn man es am wenigsten erwartet, all das macht für mich eines dieser perfekten Bücher aus. Daher fällt es mir nicht schwer hier den vollen Bananensatz zu vergeben.
Verlag: dtv Originaltitel:
Paper Towns Übersetzung: Sophie Zeitz Taschenbuch, 336 Seiten Empfohlenes Alter: ab 14
Jahren ISBN 978-3-423-62499-2
Das erste Buch, das ich euch in diesem Jahr vorstellen möchte, ist Das göttliche Mädchenvon Aimée Carter. Die Rezension zum zweiten Band Die unsterbliche Braut folgt in den nächsten Tagen.
He held up the deck of cards. “Shall we? I heard the sixth time is the charm.” I rolled my eyes. “Maybe you'll win when hell freezes over.” He raised an eyebrow. “That could easily be arranged.”
(Henry und Kate, S. 258)
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Du kannst das Leben deiner Mutter retten wenn du als Wintermädchen bestehst! Sie sind nach Eden gekommen, weil es der Wunsch ihrer sterbenskranken Mutter ist. Hier lernt Kate den attraktiven und stillen Henry kennen. Seit der ersten Begegnung fühlt sie sich auf unerklärliche Weise zu ihm hingezogen. Er sieht so gut aus und scheint gleichzeitig so... unendlich traurig zu sein.
Bald erfährt Kate, warum: Er ist Hades, der Gott der Unterwelt! Und er macht ihr ein unglaubliches Angebot: Er wird ihre Mutter heilen, wenn Kate sieben Prüfungen besteht und sein geliebtes Wintermädchen wird. Aber ob ihre Seele für ein Winterleben stark genug ist? Bisher haben alle ihr Scheitern mit dem Tod bezahlt.
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Der Klappentext von Das göttliche Mädchen hört sich schon einmal vielversprechend an. Griechische Mythologie — vor allem der Persephone-Mythos —, sieben Prüfungen und Hades, der Gott der Unterwelt, als männlicher Protagonist und dazu noch dieses wunderschöne Cover — da kann doch nicht mehr viel schief gehen, oder? Ich bin mit hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, vielleicht zu hoch. Leider konnte mich die Umsetzung von dieser vielversprechenden Geschichte nicht überzeugen. Aimée Carters Stil ist angemessen für ein Jugendbuch, recht einfach und durchaus humorvoll, aber auch leider nicht wirklich herausstechend. Aber sie ist ja noch eine sehr junge Autorin und Potenzial ist auf jeden Fall da.
Gestört haben mich vor allem die beiden Protagonisten. Mit Kate konnte ich mich anfangs nur schwer anfreunden, sie kam ziemlich distanziert und kühl herüber, zwar kann ich verstehen, dass sie Probleme hat sich Menschen zu nähern, nachdem sie sich jahrelang nur um ihre krebskranke Mutter gekümmert hat und die Zeit, die ihr noch bleibt mit ihrer Mutter verbringen möchte, aber ich hatte Probleme Zugang zu ihr zu finden. Außerdem ist sie ziemlich naiv, zum Beispiel als sie ihrer Mitschülerin Ava über den Fluss (obwohl sie Angst vor Wasser hat und nicht schwimmen kann) nach Eden Manor folgt. Auf der einen Seite fand ich es sehr mutig, als sie Ava aus dem Fluss gezogen hat, auf der anderen Seite konnte ich nicht verstehen warum sie sozusagen die Hälfte ihres Lebens Henry — einem vollkommenen Fremden — versprochen hat, damit er ein Mädchen rettet, das sie kaum kennt und ihr einen gemeinen Streich gespielt hat. Auch als Kate nach Eden Manor gezogen ist, um die sieben Tests zu bestehen, fand ich sie oft äußerst selbstgerecht, stur und manchmal sogar ein bisschen nervig.
Henry (Hades) hatte ich mir auch anders vorgestellt, vom Herrscher der Unterwelt hatte ich irgendwie mehr erwartet, einen coolen und mächtigen Gott, stattdessen ist Henry einfach ein sehr einsamer Junge, der sich nach Liebe sehnt, aber seine Gefühle kaum zeigt und so die meiste Zeit des Romans sehr undurchsichtig bleibt. Deshalb fand ich es auch schwieriger eine emotionale Bindung zu ihm aufzubauen, wie zu anderen literarischen Helden. Die Beziehung von Kate und Henry hat sich langsam und glaubhaft entwickelt. Es ist nicht diese typische Liebe auf den ersten Blick und bloß sexuelle Anziehung sondern entwickelt sich erst mit der Zeit, wenn beide sich besser kennen und schätzen lernen. Henry und Kate passen sehr gut zusammen, beide sind einsam und sehnen sich nach Liebe — Henry, der von seiner Frau Persephone verlassen worden ist weil sie seine Liebe nie erwidern konnte und Kate, die außer ihrer sterbenden Mutter vollkommen alleine ist. Die Liebesgeschichte ist auf alle Fälle das Highlight des Romans.
Die Handlung hatte ich mir etwas ereignisreicher vorgestellt, die sieben Prüfungen klangen spannend, entpuppten sich letztendlich jedoch als enttäuschend. Die Prüfungen sollen Kates Charakter testen, ob sie eine würdige Herrscherin der Unterwelt sein kann und die Unsterblichkeit verdient. Jedoch bekommt der Leser selten mit, wenn Kate getestet wird und erfährt erst am Ende, worum es sich bei diesen Prüfungen wirklich handelt. Die meiste Zeit spielt die Handlung auf Eden Manor, Henrys Anwesen, und beschreibt den Alltag und die Entwicklung von Henry und Kates Beziehung. Sehr interessant fand ich hingegen die griechischen Götter und die moderne Umsetzung ihrer Rollen.
Das göttliche Mädchen ist der erste Teil einer Trilogie, der zweite Band Die unsterbliche Braut ist bereits auf Deutsch erschienen und der letzte Teil The Goddess Inheritance erscheint am 19. Februar auf Englisch. Jedoch hat Das göttliche Mädchen ein abgeschlossenes Ende und kann somit auch ruhig ohne die Fortsetzungen gelesen werden.
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Das göttliche Mädchen ist eine ganz nette Adaption des Persephone-Mythos, die die griechische Mythologie neu für sich erfindet. Die Geschicht hatte viel Potenzial, jedoch ist es der Autorin leider nicht gelungen dies vollends auszuschöpfen. Eine schöne Liebesgeschichte und leichte Unterhaltung, wenn man nicht mit zu hohen Erwartungen herangeht.
Das erste Buch im neuen Jahr bei Waiting on Wednesday ist ein Buch, das ganz oben auf meiner Dying-to-Read-Liste steht: Apollyon, der vierte Band aus Jennifer L. Armentrouts Covenant-Serie, der am 9. April 2013 erscheint. Covenant ist eine meiner Lieblingsserien und ich kann es kaum erwarten, wie die Reihe weiter geht nachdem Alex sich in ein Apollyon verwandelt hat. Der Cliffhanger am Ende war wirklich übel, aber zum Glück konnte Elixir, die Novelle aus Aidens Sicht, die direkt an Deity ansetzt und gratis hier heruntergeladen werden kann, den Schmerz bereits ein bisschen lindern. Trotzdem freue ich mich schon wie verrückt auf Apollyon und hoffe auf ein Happy End für Alex und Aiden... Deity ist bisher mein Lieblingsband der Serie und ich bin gespannt, ob Apollyon seinen Vorgänger noch toppen kann.
Auf tumblr findet ihr bereits eine Leseprobe vom ersten Kapitel.
(Dieses tolle Widget habe ich noch aufDeity Islandgefunden)
Erscheinungsdatum:
09.04.2013
Band:
4 von 5
Verlag:
Spencer Hill Press
Countdown:
96 Tage
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Fate isn’t something to mess with… and now, neither is Alex.
Alex has always feared two things: losing herself in the Awakening and being placed on the Elixir. But love has always been stronger than Fate, and Aiden St. Delphi is willing to make war on the gods—and Alex herself—to bring her back.
The gods have killed thousands and could destroy entire cities in their quest to stop Seth from taking Alex’s power and becoming the all-powerful God Killer. But breaking Alex’s connection to Seth isn’t the only problem. There are a few pesky little loopholes in the whole “an Apollyon can’t be killed” theory, and the only person who might know how to stop the destruction has been dead for centuries.
Finding their way past the barriers that guard the Underworld, searching for one soul among countless millions, and then somehow returning will be hard enough. Alex might be able to keep Seth from becoming the God Killer… or she might become the God Killer herself.
Hier noch ein paar Teaser aus Apollyon, die ihr auf Jennifer L. Armentrouts Facebook-Seitefinden könnt:
My feet touched the ground and I took a step forward—one, and then another. And Aiden didn’t move. He waited. It was in those eyes of his, the finality of this. He wouldn’t win, he couldn’t and he knew it. Aiden accepted it. As I reached him, the rain stopped and the clouds parted. The sun followed my footsteps. “Alex.” Aiden’s voice was broken. Like a cobra striking, I took Aiden’s legs out from under him and he was on his back before another breath could be taken. Straddling him, I placed my hands on his shoulders. The marks of the Apollyon glowed a vibrant blue and raced over my skin. I leaned in, placing my lips above his and the words that came out of my mouth were mine… but weren’t. “All moments end, Saint Delphi. And now yours has.” I pressed my lips to the corner of his and he flinched. “You are weak because you love.” Aiden stared up at me, unblinking. “To love is not weak. Love is the strongest thing there is.” My lips curved into a smile. Idiot.
Und dieser:
“They do.” Apollo’s eyes narrowed on me. “But I was hoping there was something knocking around in her brain that held the answer to that little problem. But—” Apollo smacked a hand down on my leg. “Must you always be moving some part of your body?” I glared at him as I not-so-gently removed his hand. The contact of his flesh on mine brought the marks of Apollyon out like nothing else. And I knew he saw them by the way his eyes darted over my face. “It’s not hurting you,” I said. “It’s annoying.” “You’re annoying,” I shot back.
Hier ist noch einer:
His all-white eyes gleamed. “I’ve seen it all in battle. There is the way the body curls into itself when it wants death. There is the silent scream for release. There are the eyes, and they speak even when the tongue no longer works. And then there is the soul that rots so poorly when death is wanted but withheld that it carries a certain stench.”
Ice shot through my veins, turning my blood to slush. At that moment I knew no matter how much I fought, this… this was going to suck.
Und noch einer:
“One down,” I said, turning around. “Who’s ne—?” Thanatos tossed Marcus to the ground, deflected Solos’ attack, and turned on me in a nanosecond. It was pretty epic. A bolt of white light flew from Thanatos’ hand and there wasn’t a single thing in this world that could move fast enough. Not even Seth, I was betting. It hit me just below the chest and my leg...s collapsed from underneath me. Red-hot, searing pain sliced through my skin and my face smacked off the ground. I didn’t even feel it. There was nothing but the razing pain locking up my muscles. God bolts sucked. Aiden yelled my name, and then I thought I heard my name called again, but it was inside my head, loud, and so very angry… and it sounded like Seth. Without any warning, the ground trembled under my twitching body. A flash of golden light cascaded through the clearing. Warmth stole over my body. Weakly, I lifted my head. Two leather-clad legs stood before me. “That is enough, Thanatos.” Apollo’s voice was calm, but it was that creepy, deadly calm I never wanted to be on the receiving end of. “N-n-nice of y-you to s-show up,” I gasped. “Shut up, Alex.” Apollo strode forward. A ray of light followed his steps.
Und zu guter Letzt noch ein paar Ausschnitte aus dem Buch:
Ihr kennt die Covenant-Reihe noch nicht?! Dann ganz schnell die ersten drei Bände lesen. Aber Vorsicht: Die Bücher machen süchtig!
Wir wünschen euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Feiert schön und trinkt nicht zu viel ;-).
Wir verbringen unseren letzten Abend des Jahres zu Hause mit leckerem Essen und ausgiebigen Mario-Kart spielen. (Und ja, wir feiern zusammen, der Ost-West-Blog vereint, sogar mit Josi, die in Zukunft auch einmal ihre "Little Treats"-Ecke füllen wird)
Hier noch ein Zitat passend zum Neujahr:
„Es gibt bereits alle guten Vorsätze, wir brauchen sie nur noch anzuwenden.”
– Blaise Pascal
Welche Vorsätze habt ihr euch für das kommende Jahr gemacht? Sarah wird auf jeden Fall versuchen ihren SuB soweit wie möglich abzubauen und ein bisschen Geld für einen Flug in die USA zu sparen. Anne macht nicht gerne Vorsätze (hält sie eh nie länger als ne Woche durch). Also auf ein erfolgreiches und schönes 2013!
A slow, wry smile teased Daemon's lips. “Simmer down, Kitten, before I have to get you a ball of yarn to play with.”
(Daemon, S. 17)
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No one is like Daemon Black. When he set out to prove his feelings for me, he wasn’t fooling around. Doubting him isn’t something I’ll do again, and now that we’ve made it through the rough patches, well… There’s a lot of spontaneous combustion going on.
But even he can’t protect his family from the danger of trying to free those they love.
After everything, I’m no longer the same Katy. I’m different… And I’m not sure what that will mean in the end. When each step we take in discovering the truth puts us in the path of the secret organization responsible for torturing and testing hybrids, the more I realize there is no end to what I’m capable. The death of someone close still lingers, help comes from the most unlikely source, and friends will become the deadliest of enemies, but we won’t turn back. Even if the outcome will shatter our worlds forever.
Opal geht wenige Wochen nach den Ereignissen von Onyx weiter. Nachdem Onyx ziemlich abrupt nach dem Auftauchen von Daemon und Dees verschollenen Bruder Dawson geendet hat, treffen wir im dritten Band der Reihe einen sehr unstabilen Dawson, den seine Geschwister nach all der Folter und den Experimenten von Daedalus (einer Organisation, die Experimente mit Luxen durchführt indem sie diese Menschen heilen lässt und somit versucht einen Hybriden mit außerirdischen Fähigkeiten zu erschaffen – so wie Katy) nicht mehr wieder erkennen. Um Dawson von der Flucht abzuhalten, versprechen Katy und Daemon ihm zu helfen seine Freundin Beth aus den Fängen von Daedalus zu befreien. Unerwartete Hilfe erhalten sie von Blake – ja, genau dem Mörder von Dees Freund Adam, dessen Leben Katy und Daemon verschont haben in der Hoffnung, dass er für immer verschwindet. Aber Blake versucht immer noch seinen Freund Chris zu befreien, den Luxen, der ihn in einen Hybriden verwandelt hat. Chris ist in derselben Institution wie Beth gefangen und Blake erpresst Katy und Daemon mehr oder weniger zu einer Zusammenarbeit. Das führt zu einigen lustigen Szenen, weil verständlicherweise jeder Blake hasst – vor allem Dee – und ihn am liebsten schlagen möchte (und zum Teil auch tut). Dann ist da noch Will, der Freund von Katys Mutter, der Katy in Onyx entführt und gefoltert hat, um Daemon dazu zu zwingen ihn in einen Hybriden zu verwandeln. Die Beiden haben nichts mehr von ihm gehört und wissen nun nicht ob die Mutation gehalten hat und sie somit mit ihm verbunden sind – sprich: wenn einer stirbt, sterben alle drei...
So, soweit zur Handlung. Ich muss sagen, dass im Gegensatz zu den ersten beiden Bänden nicht allzu viel in Opal passiert. Die meiste Zeit bereitet sich die Clique auf den Einbruch in Mount Weather vor, wo Beth und Chris gefangen gehalten werden. Aber was an Action fehlt, macht Jennifer L. Armentrout an Romantik wieder wett. Denn nun sind Katy und Daemon endlich zusammen!!!Wer befürchtet hat, dass es nun langweilig zwischen den Beiden wird, den kann ich beruhigen, denn ihre Chemie ist immer noch deutlich spürbar – sogar noch besser – und der Leser kann sich auf einige heiße Szenen freuen. Leider werden Beide durch die Ereignisse oft unterbrochen und streiten sich auch schonmal, aber das macht ihre Beziehung am Ende umso stärker.
Auch die Charakterentwicklung fand ich in Opal sehr schön dargestellt.Katy hat sich seit Obsidian sehr verändert, sie ist nicht mehr das süße, unschuldige Mädchen wie zu Beginn. Nicht nur ihre außerirdischen Fähigkeiten haben sie stärker gemacht, sie ist auch irgendwie dunkler geworden, würde alles für ihre Liebsten tun – sogar töten – ohne Reue. Jedoch sie hat immer noch ihre kindischen, verrückten Momente, vor allem wenn es um ihren Blog geht – was ich nur allzu gut nachvollziehen kann ;-). Auch von Daemon sehen wir eine neue Seite. Bereits in Onyx kam seine romantische Seite zum Vorschein und jetzt wo er mit Katy zusammen ist, sehen wir häufiger den verletzlichen und süßen Daemon. Schmacht... Wie Lesa es so schön gesagt hat "I need a Daemon." (S. 70). Aber keine Sorge, der arrogante und gemeine Daemon blitzt immer noch auf, mit Sicherheit jedes Mal wenn Blake erscheint. Dees Entwicklung fand ich zwar auch verständlich – sie ist wütend, distanziert und teilweise schlichtweg fies – schließlich ist ihr Freund ermordet worden und sie wird gezwungen mit seinem Mörder zusammenzuarbeiten, aber ich habe die süße, hibbelige Dee vermisst sowie ihre Freundschaft mit Katy. Dann ist da noch Dawson... Er hat viel durchgemacht und ist ziemlich kaputt, aber ab und zu erkennt man, wie er wohl vor seiner Entführung gewesen sein muss und ich hoffe, dass wir diesen Dawson in den nächsten Bänden sehen werden.
Wie gesagt mangelt es ein wenig an Spannung, aber in den letzten 20 Seiten kommt alles Schlag auf Schlag. Und wenn man schon denkt alles würde gut ausgehen, hat Armentrout noch eine gemeine Überraschung für uns parat. Wer den Cliffhanger von Onyxfür brutal hielt, wird nach Opal bestimmt das dringende Verlangen haben etwas zu schmeißen oder zu zerstören. Vor allem wenn man hearusfindet, dass der nächste Band Origin erst im Juli erscheint...
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Leider fehlte es mir in Opal ein wenig an Action und Spannung. Trotzdem unterhält das Buch durch den witzigen Stil der Autorin, viele tolle romantische Szenen und einen wundervollen Daemon sehr gut – und das Ende von Opal lässt darauf schließen, dass Origin um einiges ereignisreicher sein wird.