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Mittwoch, 17. April 2013

Ⓣⓡⓐⓘⓛⓔⓡ "Die Tribute von Panem – Catching Fire"

Am Sonntag ist bei den MTV Movie Awards endlich der Teaser Trailer von Die Tribute von Panem – Catching Fire ausgestrahlt worden, auf den ich bereits sehnsüchtig gewartet habe. Der Film kommt leider erst am 21. November in die deutschen Kinos, also werde ich mir den Trailer wohl noch häufiger ansehen müssen, um mich über das lange Warten hinweg zu trösten... Der Trailer sieht aber schon einmal vielversprechend aus, er spiegelt die Atmosphäre des zweiten Bandes sehr gut wider, die drohende Rebellion wird besonders durch das Voice-over von President Snow und dem neuen Spielemacher Plutarch Heavensbee sehr gut in Szene gesetzt. Die bereits bekannten Charaktere, allem voran Katniss, sehen super aus und gefallen mir sogar noch besser als im ersten Teil.  Leider wurde bisher noch keine einzige Szene aus der Arena gezeigt – auf die ich mich am meisten gefreut habe – und die anderen Sieger der Hungerspiele waren auch noch nicht zu sehen. Ich kann es wirklich kaum erwarten Finnick und Johanna auf der Leinwand zu sehen. Dies ist erst der Teaser Trailer, also werden im nächsten Trailer hoffentlich die Arena und die neuen Charaktere gezeigt.

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Informationen zum Buch:

Originaltitel: Catching Fire
Erscheinungsdatum: Mai 2010
Seiten: 414 Seiten
Design: Gebunden
Verlag: Oetinger
ISBN: 978-378-913219-3





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Seitdem Katniss und Peeta sich geweigert haben, einander in der Arena zu töten, werden sie vom Kapitol als Liebespaar durch das ganze Land geschickt. Doch da ist auch noch Gale, der Jugendfreund von Katniss. Und mit einem Mal weiß sie nicht mehr, was sie wirklich fühlt – oder fühlen darf. Als immer mehr Menschen in ihr und Peeta ein Symbol des Widerstands sehen, geraten sie alle in große Gafahr. Und Katniss muss sich entscheiden – zwischen Peeta und Gale, zwischen Freiheit und Sicherheit, zwischen Leben und Tod…

Zur Rezension

Wie gefällt Euch der erste Einblick in Catching Fire? Auf welche Szene/n freut Ihr Euch am meisten?

Sonntag, 7. Oktober 2012

Ⓡⓔⓐⓓ „Die Tribute von Panem – Flammender Zorn“ von Suzanne Collins

Hallo zusammen J! Ich bin auch wieder aus dem Urlaub zurück und habe fleißig gelesen. Doch zuvor es wie versprochen meine Meinung zur Shades of Grey-Trilogie gibt, schulde ich euch noch die Rezension vom letzten Band der Hunger Games-Reihe: Tribute von Panem – Flammender Zorn. Los geht’s!


Originaltitel: Mockingjay
Erscheinungsdatum: Januar 2011
Seiten: 430 Seiten
Design: Gebunden
Verlag: Oetinger
ISBN: 978-378-913220-9

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“Fire is catching! […] And if we burn, you burn with us!" (Katniss, S. 118)

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Schwer verletzt wurde Katniss von den Rebellen befreit und in Distrikt 13 gebracht. Doch ihre einzige Sorge gilt Peeta, der dem Kapitol in die Hände gefallen ist. Die Regierung setzt alle daran, seinen Willen zu brechen, um ihn als Waffe gegen die Rebellen einsetzen zu können. Gale hingegen kämpft weiterhin an der Seite der Aufständischen, und das, zu Katniss' Schrecken, ohne Rücksicht auf Verluste. Als sie merkt, dass auch die Rebellen versuchen, sie für ihre Ziele zu missbrauchen, wird ihr klar, dass sie alle nur Figuren in einem perfiden Spiel sind. Es scheint ihr fast unmöglich, die zu schützen, die sie liebt...


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Die Tribute von Panem – Flammender Zorn ist der finale Band der Hunger Games-Trilogie von Suzanne Collins. Nachdem die beiden ersten Teile die Messlatte sehr hoch gelegt haben, waren meine Erwartungen dementsprechend groß. Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe konnte sich einen Platz unter meinen Favorits sichern und war meiner Meinung nach kaum noch zu toppen. Das hat sich leider als richtig herausgestellt, denn der dritte Band kann nicht mit seinen sehr starken Vorgängern mithalten.
Am Ende des zweiten Bandes sind Katniss, Finnick und Beetee von den Rebellen aus Distrikt 13 aus der Arena gerettet worden, während Peeta und Johanna in die Fänge des Kapitols geraten sind. In Flammender Zorn stellt sich heraus, dass Distrikt 13 nicht wie zuvor geglaubt vom Kapitol zerstört worden ist, sondern sich einen Lebensraum unter der Erde gesichert und dort eine Militäreinheit für den Kampf gegen das Kapitol aufgebaut hat. Katniss und die restlichen Überlebenden aus Distrikt 12 sind von Distrikt 13 aufgenommen worden und werden für den Aufstand gegen Präsident Snow vorbereitet. Katniss soll dabei eine ganz besondere Rolle spielen, sie ist der Mockingjay (Spottölpel in der deutschen Version), das Gesicht der Rebellion, diejenige die die Distrikte im Kampf gegen das Kapitol vereinen soll. Aber schnell merkt sie, dass die Regierung von Distrikt 13 nicht wirklich eine Verbesserung zu Snows totalitärer Herrschaft darstellt. Die Einwohner werden auf Schritt und Tritt kontrolliert, müssen ihre Ressourcen strikt einteilen, Individualität und Spaß sind verboten. Sie ist von einer Dystopie in eine andere geraten.
Panem befindet sich nun im Krieg, deshalb ist die Stimmung, die sich durch das ganze Buch zieht, sehr trist und angespannt. Zwar war die Atmosphäre in den vorherigen Bänden durch die Hungerspiele auch nie wirklich relaxt und fröhlich, jedoch hat es Suzanne Collins wie keine andere verstanden die Stimmung aufzulockern und den Leser dennoch gut zu unterhalten, was ihr in diesem Buch leider nicht mehr ganz gelingt. Ein weiterer Kritikpunkt ist das Liebesdreieck, von dem ich von Anfang an kein großer Fan war. Während es am Ende von Gefährliche Liebe so schien, als ob Katniss nun doch wahre Gefühle für Peeta entwickelt hat, wendet sie sich nach seiner Gefangennahme und Manipulation durch das Kapitol wieder Gale zu. Es ist ein ständiges hin und her und Katniss‘ Entscheidung macht sich Collins dann doch sehr einfach. Die Erklärung am Schluss zählt zwar zu einem meiner Lieblingszitate, aber es wäre doch schöner gewesen, wenn Katniss ihre Entscheidung ganz ungehemmt von äußeren Einflüssen getroffen hätte.
Dennoch schafft Collins es geschickt die harte Realität und die Verzweiflung des Krieges anschaulich darzustellen: Die Brutalität, die Verluste, die Verzweiflung, den Schmerz und die Unmenschlichkeit. Zwar verzichtet die Autorin auf das traditionelle hoffnungslose Ende von klassischen Dystopien, jedoch bringt sie auch Opfer, die Leser müssen Abschied von geliebten Charakteren nehmen. Aber diese sind nötig, um aus der Dystopie zu entkommen. Obwohl Katniss Rolle zu Beginn noch sehr wichtig ist und sie aktiv zum Sieg über das Kapitol beizutragen scheint, wirkt sie nach der Erfüllung ihrer Rolle als Mockingjay doch eher nutzlos und ihre letzte Mission vollkommen sinnlos. Ich hätte mir doch eine aktivere Rolle für die Heldin der Romane gewünscht. Auch das Ende ist sehr deprimierend, vor allem wie Katniss mit der Situation umgeht. Dies beschreibt Collins womöglich realistischer als alles andere, aber ich als Leser fand es sehr schwer, diese starke Figur so gebrochen zu sehen.  Die Moral am Ende, Zeit heilt alle Wunden, das Leben kann trotz allen Schmerzes und aller Schicksalsschläge wieder gut werden, gibt Hoffnung und das halte ich vor allem für die junge Zielgruppe für eine sehr wichtige Lektion.
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Die Tribute von Panem – Flammender Zorn ist der solide Abschluss einer großartigen Trilogie. Leider kann der letzte Band nicht mit seinen sehr starken Vorgängern mithalten, aber er bildet ein, für die einen mehr, für die anderen weniger befriedigendes Ende von Katniss‘ Geschichte und zeigt, dass Dystopien überwunden werden können und eine bessere Zukunft – nicht nur für literarische Charaktere – möglich ist.
Das Buch erhält aufgrund der tollen beiden ersten Teile und den liebenswerten Charakteren, die einen ans Herz gewachsen sind, trotz der Kritik noch vier Bananen von mir:

Weitere Bücher der Reihe:

 

©Oetinger
Trailer, Cover und Inhaltsangabe siehe

- Sarah

P.S.: May the odds be ever in your favor!

Mittwoch, 26. September 2012

Ⓡⓔⓐⓓ "Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe" von Suzanne Collins

Hier folgt nun die Rezension zu Gefährliche Liebe, dem zweiten Teil der Tribute von Panem-Trilogie. Die Verfilmung kommt voraussichtlich am 28. November 2013 in die deutschen Kinos. Ich war schon vom ersten Film begeistert und kann den zweiten kaum erwarten! Aber nun zu meiner Besprechung ;-):


Originaltitel: Catching Fire
Erscheinungsdatum: Mai 2010
Seiten: 414 Seiten
Design: Gebunden
Verlag: Oetinger
ISBN: 978-378-913219-3

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“You know, you could live a thousand lifetimes and not deserve him.”
(Haymitch zu Katniss)

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Seitdem Katniss und Peeta sich geweigert haben, einander in der Arena zu töten, werden sie vom Kapitol als Liebespaar durch das ganze Land geschickt. Doch da ist auch noch Gale, der Jugendfreund von Katniss. Und mit einem Mal weiß sie nicht mehr, was sie wirklich fühlt – oder fühlen darf. Als immer mehr Menschen in ihr und Peeta ein Symbol des Widerstands sehen, geraten sie alle in große Gafahr. Und Katniss muss sich entscheiden – zwischen Peeta und Gale, zwischen Freiheit und Sicherheit, zwischen Leben und Tod…

Zur Leseprobe

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Gleich zu Beginn muss ich mich mal über den deutschen Titel beschweren. Im englischen Original heißt das Buch Catching Fire, was meiner Meinung nach viel besser zu dem Inhalt passt. Im zweiten Teil hat Katniss' rebellisches Verhalten bei den Hungerspielen eine regelrechte Welle von Aufständen hervorgerufen. Die Einwohner Panems haben sich an ihr ein Beispiel genommen und begonnen gegen die Ungerechtigkeiten des Kapitols zu kämpfen, der Funke ist übergesprungen, sie haben sozusagen "Feuer gefangen" (deshalb auch Catching Fire...). Aufgrund dessen trifft Katniss gleich zu Beginn des Buches auf Präsident Snow, der Gales Leben bedroht und sie erpresst, die Liebe zu Peeta weiterhin vorzuspielen.

Nun kommen wir auch schon zu dem berüchtigten Liebesdreieck, das sich bereits im ersten Teil angedeutet hat. Während Gale in Tödliche Spiele eher im Hintergrund gestanden hat, spielt er nun eine Hauptrolle. Ich konnte mit seinem Charakter nie so ganz warm werden. Er war für meinen Geschmack etwas zu zornig und verbissen. Das kann man natürlich verstehen, der Junge lebt in einer Dystopie und musste live im Fernsehen zusehen, wie das Mädchen, das er liebt, zusammen mit einem anderen rummacht, aber irgendwie war mir Peeta dann doch von Anfang an sympathischer mit seiner fröhlichen Art und seinen Bemühungen Katniss zu beschützen obwohl sie ihm ihre Liebe nur vorgespielt hat. Katniss' Charakter wird durch die Liebesgeschichte auch nicht gerade ins beste Licht greückt, sie wirkt dadurch oftmals extrem egoistisch und verletzt Peeta und Gale mit ihrer Unentschlossenheit. Zwar war das Liebesdreieck vorhersehbar, aber dennoch wäre die Geschichte auch bestens ohne ausgekommen. Und der deutsche Titel rückt die Liebesgeschichte noch weiter in den Vordergrund, auch wenn meiner Meinung nach das zentrale Thema des Buches der Widerstand gegen die totalitäre Herrschaft des Kapitols ist.

So, aber genug der Kritik, denn im Grunde hat mir das Buch super gefallen. Die Spannung hat sich im Gegensatz zu Tödliche Spiele noch gesteigert. Viele Mittelteile einer Trilogie dienen als Lückenfüller und können meist mit dem ersten Band nicht mithalten – nicht so dieses Buch. Zwar beginnt der wirklich spannende Teil erst in der zweiten Hälfte, SPOILER!!! wenn Katniss und Peeta zurück in die Arena müssen, aber dann geht die Action richtig los.

Anfangs dachte ich, mich würde es langweilen, wenn sich die Story wiederholt, Katniss und Peet wieder in den Hungerspielen ums Überleben kämpfen müssen und eigentlich nur einer lebend wieder rauskomen darft, aber die Dynamik der Spiele ist von Anfang an anders. Peeta und Katniss kämpfen nun direkt zusammen und finden auch schnell andere Verbündete. Vor allem Finnick hat mir davon gefallen. Ach Finnick... Gut aussehend, charmant, witzig und einfach umwerfend! Zunächst erscheint er wie der typische Schönling, aber ziemlich schnell baut Suzanne Collins die Tiefen seines Charakters aus und zeigt einen verletzlichen und facettenreichen Charakter, den man einfach lieben muss.

Zum Schluss fährt Collins nocheinmal alle Geschütze auf und endet mit einem Cliffhanger, der mich dazu brachte, das Buch anzuschreien, zu fluchen und sofort zum nächsten Band zu greifen, den ich zum Glück schon parat hatte. 
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Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe entgeht dem Fluch des Lückenfüllers und knüpft nicht nur an die Spannung, Charakterbildung und den Einfallsreichtum des ersten Bandes an, sondern übertrifft diese noch um Längen. Meiner Meinung nach ist Gefährliche Liebe der stärkste Band der Trilogie und trotz des etwas nervigen Liebesdreiecks überzeugt Collins abermals mit liebeswürdigen Charakteren, Action und einem grandiosen Aufbau, der die Weichen für das epische Finale stellt und erhält deswegen von mir fünf Bananen mit ganz viel Schokoladenglasur oben drauf.

Weitere Bücher der Reihe:


©Oetinger
Trailer, Cover und Inhaltsangabe siehe

 - Sarah

Sonntag, 23. September 2012

Ⓡⓔⓐⓓ "Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele" von Suzanne Collins

Richtiiiig! Es handelt sich um Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele. Wer richtig geraten hat, darf sich einen imaginären Cupcake nehmen, oder macht’s wie Peeta und versucht selber ein paar zu backen – ich kann es euch nur empfehlen ;-). Die Trilogie von Suzanne Collins oder zumindest den ersten Film kennt bestimmt mittlerweile jeder, aber vielleicht kann die folgende Rezension noch unentschlossene dazu bewegen, diese tolle Reihe endlich in die Hand zu nehmen.



Originaltitel: The Hunger Games
Erscheinungsdatum: Juli 2009
Seiten: 414 Seiten
Design: Gebunden
Verlag: Oetinger
ISBN: 987-378-913218-6

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"I can't go down without a fight. Only I keep wishing I could think of a way to... to show the Capitol they don't own me. That I'm more than just a piece in their Games."
(Peeta, S. 142)

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Nordamerika existiert nicht mehr. Kriege und Naturkatastrophen haben das Land zerstört. Aus den Trümmern ist Panem entstanden, geführt von einer unerbittlichen Regierung. Alljährlich finden grausame Spiele statt, bei denen nur ein Einziger überleben darf. Als die sechzehnjährige Katniss erfährt, dass ihre kleine Schwester ausgelost wurde, meldet sie sich an ihrer Stelle und nimmt Seite an Seite mit dem gleichaltrigen Peeta den Kampf auf. Wider alle Regeln rettet er ihr das Leben. Katniss beginnt zu zweifeln - was empfindet sie für Peeta? Und kann wirklich nur einer von ihnen überleben?


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Wie bereits erwähnt ist Suzanne Collins Hunger Games Trilogie eine meiner Lieblingsreihen und hat den Hype, der um die Bücher und den Film aufgekommen ist, voll und ganz verdient. Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele ist der erste Teil der dystopischen Trilogie von Suzanne Collins. Die Autorin schafft es darin geschickt Elemente von klassischen Dystopien mit aktuellen Trends der Jugendliteratur zu verknüpfen, aber gleichzeitig auch ein älteres Publikum anzusprechen und tritt damit in die Fußstapfen von J. K. Rowling und Stephenie Meyer.  Der Roman enthält viele Elemente, die auch die anderen Titel zu Bestsellern machten. Eine spannende und fesselnde Story? Check. Interessante Charaktere mit denen man sich identifizieren kann? Check. Tragische Liebesgeschichte? Check.

Aber was Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele so faszinierend macht ist vor allem die erschreckende Zukunftsvision, die die Autorin darstellt. Eine Welt, die ihre Konflikte auf dem Rücken von unschuldigen Kindern austrägt und diese zu ihrer Unterhaltung bis zum Tode gegeneinander kämpfen lässt, ist ebenso abschreckend wie wunderlich. Man stellt sich die Frage, könnte dies in unserer Gesellschaft auch passieren? Schaut man sich unser Fernsehprogramm an, erscheint diese Frage gar nicht so abwegig. Kandidaten von Game Shows kämpfen zu unserer Unterhaltung gegeneinander, machen sich zum Deppen – die Grenzen zur Unmenschlichkeit sind schnell überschritten. In diesem Aspekt hebt sich Die Tribute von Panem von der Masse der Jugendromane ab, der Leser wird selbst zum Nachdenken angeregt, setzt sich kritisch mit der eigenen Gesellschaft auseinander und lernt Werte wie Freiheit, Gleichheit und Mitgefühl zu schätzen.

Dabei kommt es einem gar nicht vor als ob Collins uns eine Unterrichtsstunde erteilt, weil das Buch einfach mit Spannung vollgepackt ist. Das Buch lässt den Leser nicht zur Ruhe kommen, die Hunger Spiele sind auf erschreckende Art äußerst faszinierend und man möchte unbedingt wissen, wie es mit Katniss und den anderen Charakteren weiter geht und wer am Ende übrigbleibt – was dazu führt, dass ich das Buch innerhalb von einem Tag verschlungen habe.

Jedoch die wahre wahre Stärke der Geschichte machen die Charaktere aus. Katniss unterscheidet sich von den Heldinnen anderer Jugendromane, sie ist stark, selbständig und diejenige, die den Jungen rettet und nicht umgekehrt. Mal jemand, der die Dinge in die Hand nimmt und nicht nur rumjammert und auf Hilfe wartet – das fand ich echt super. Auf der anderen Seite ist Peeta, der typische Sonnyboy, sympathisch, hilfsbereit und einfach liebenswert. Er ist schon seit Jahren heimlich in Katniss verliebt und versucht sie während der Spiele zu beschützen. Besonders gefallen hat mir, dass die Liebesgeschichte der beiden nicht kitschig war, zwar war sie sehr prominent, aber hat dennoch perfekt in die Story gepasst. Sie stand nicht im Vordergrund sondern der Kampf ums Überleben und wurde perfekt darin eingewoben.

Ein weiterer Bonuspunkt geht an Die Tribute von Panem für die Verarbeitung der römischen Mythologie, für die ich mich schon immer sehr interessiert habe und was auch das einzig Interessante am Lateinunterricht war. Im Vordergrund stehen da natürlich die Hunger Spiele als Anlehnung an die Gladiatorenkämpfe, aber auch die Namen der Bewohner des Kapitols (ja, das Kapitol selber) und bestimmte Rituale (von denen man in den Folgebänden mehr erfährt) spiegeln das antike Rom wider. Ich fand es sehr interessant zu sehen, wie die Autorin die antike Gesellschaft in ihrer Zukunftsvision umgesetzt hat.

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Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele ist eine geschickte Gesellschafts- und Medienkritik verpackt in einer spannenden, mitreißenden Story, einer tragischen Liebesgeschichte und einer erschreckenden Zukunftsvision. Suzanne Collins hat die perfekte Mischung für einen Jugendroman geschrieben, der auch Erwachsene fesselt. Wer die Bücher noch nicht gelesen hat sollte das schleunigst ändern. Was macht ihr noch hier?! Auf in die Buchhandlung, Bücherei, Internetshop etc. und das Buch besorgen!

Deshalb gibt es für Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele verdiente fünf Bananen



Weitere Bücher der Reihe:


©Oetinger
Cover und Inhaltsangabe siehe
 www.dietributevonpanem.de

P.S.: Vielleicht findet ihr ja bald in "Josi's Little Treats" ein Rezept für Peetas leckere Cupcakes ;-)


 - Sarah