“He is beauty, inside and out. He is the silver lining in a world of darkness. He is my light.”
(June, S. 354)
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Das Spiel um die Macht hat begonnen.
June und Day — die ehemalige Elitesoldatin und der meistgesuchte Rebell der Republik — verbünden sich nach ihrer Flucht mit den Patrioten. Als Held, der den Schergen der Republik entkommen ist, wird Day vom Volk verehrt. Und als dieser Held gerät er zwischen die Fronten. Auf der einen Seite ist Anden, der inzwischen das Amt seines verstorbenen Vaters als neuer Elektor übernommen hat, und der seine Macht festigen muss. Auf der anderen Seite steht General DeSoto, der charismatische Anführer der Patrioten, der den Elektor stürzen will. Auch June ist Teil des Spiels. Sie muss sich entscheiden und es muss ihr gelingen Day zu überzeugen. Doch wem können sie vertrauen? Liegt ihre Zukunft in den Kolonien?
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Prodigyist der zweite Band von Marie Lus Legend-Trilogie und ist bereits ein richtiges kleines Finale. Meist dienen die mittleren Teile einer Buchreihe als Füller zwischen Einführung in die Buchwelt und dem großen Finale, aber Prodigy hat einiges mehr zu bieten und überzeugt mit Spannung, Action, überraschenden Wendungen, Welt- und Charakterentwicklung. Der Plot geht dort weiter, wo Legend — Fallender Himmel aufgehört hat, mit June und Day auf der Flucht vor der Republik und auf der Suche nach den Patrioten, in der Hoffnung mit ihrer Hilfe Days Bruder Eden zu finden. Aber die Hilfe der Patrioten hat ihren Preis: June und Day sollen eine wichtige Rolle bei dem Attentat auf den neuen Elektor Anden spielen. Jedoch beginnt June schnell an den Motiven der Patrioten zu zweifeln. Wem können June und Day noch vertrauen? Den Patrioten, der Republik oder den Kolonien? Und stehen sie überhaupt auf derselben Seite?
Die Geschichte fängt bereits rasant an und nimmt schnell an Spannung und Action zu. Prodigy ist ein wahrer Pageturner und die wechselnden Perspektiven von June und Day bieten einen umfangreichen Einblick in die verschiedenen Parteien: die Republik und die Patrioten. Marie Lu gelingt es in diesem Buch geschickt die Motive, Hintergründe und Ziele der Republik, der Patrioten und der Kolonien zu erklären und ihre Welt weiter auszubauen. Besonders interessant fand ich es, über das Schicksal der anderen Kontinente und Länder zu erfahren — was nach der Überflutung noch von der Welt übrig geblieben ist — und vor allem die Republik aus ihrer Sichtweise zu sehen. June und Day blicken hinter die Propaganda der Republik und auch hinter den schönen Schein der Kolonien, die für Day immer eine Art Paradies dargestellt haben. Mit den Kolonien bietet Marie Lu noch eine andere Art von Dystopie als die Republik und kritisiert somit unsere Konsumergesellschaft und Materialismus. Die Welt wird in Prodigy komplexer und tiefgründiger und regt den Leser so gekonnt zum Nachdenken an.
Auch die Charaktere entwickeln sich in diesem Band weiter, vor allem June, deren Weltbild nach den Ereignissen in Legend komplett auf den Kopf gestellt worden ist und versucht gegen die jahrelange Konditionierung der Republik anzugehen. Besonders gefallen hat mir, dass sie stets das tut, was sie für richtig hält, egal welche Konsequenzen dies nach sich zieht. Sie ist eine sehr starke und intelligente Protagonistin, was erfrischend ist im Vergleich zu vielen anderen weiblichen Charakteren in Jugendbüchern. Day jedoch hat mir in Legend besser gefallen. Er hat in seinem Leben bereits viel durchgemacht, hat aber in Prodigy June, die alles für ihn aufgegeben hat, in diesem Teil für vieles verantwortlich gemacht und ungerecht behandelt. Die Liebesgeschichte spielt auch in diesem Band wieder eher eine Nebenrolle, aber ich hätte mir ein paar mehr Szenen zwischen June und Day gewünscht. Hier bedient sich die Autorin mit Klischees, um mehr Drama zu schaffen — vor allem am Ende. Den anderen Charakteren konnte ich nicht allzu viel abgewinnen. Anden fand ich noch recht sympathisch, Kaede, die ich in Legend überhaupt nicht leiden konnte, konnte hier einige Pluspunkte sammeln und Tess ist mir in diesem Buch sehr negativ aufgefallen. Einige Szenen sind etwas unrealistisch und auch die besondere Stellung von Day und June in dieser Gesellschaft, obwohl beide erst fünfzehn sind. Aber gut, dies sind Kleinigkeiten, die nicht wirklich das Lesevergnügen trüben — mir zumindest nicht.
Wie bereits erwähnt, ist Prodigy bereits ein kleines Finale.Die Autorin hätte die Buchreihe auch gut nach diesem Band enden lassen können. Einige Fragen sind noch ungeklärt, aber ein offenes Ende ist für eine Dystopie nicht untypisch. Deshalb bin ich umso mehr gespannt, was uns im dritten Band Champion, der auf Englisch am 5. November in den Handel kommt, noch alles erwartet. Mit Prodigy hat Marie Lu die Messlatte auf jeden Fall sehr hoch gelegt. Die deutsche Übersetzung von Prodigy erscheint am 16. September unter dem TitelSchwelender Sturmim Loewe Verlag.
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Prodigy ist eine mehr als gelunge Fortsetzung mit ein paar kleinen Schwächen. Der zweite Band hat mir sogar noch besser als der erste gefallen und überzeugt mit viel Spannung, Action und einem kleinen Finale, das die Erwartungen an den letzten Band sehr hoch ansetzt. Ein Muss für alle, denen Legend gefallen hat!
“What are you still doing up?” I twisted around, spotting Hayden in the doorway. “Watching the… uh,” I turned back, frowning at the screen, “the… way tigers mate.” I sighed. Damn you, Discovery Channel. He chuckled deep in his throat. “Didn’t know that kind of thing interested you.” “Oh. Yeah, always wanted to know how they picked their boyfriends.”
(Hayden und Ember, S. 104)
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Dying sucks--and high school senior Ember McWilliams knows firsthand. After a fatal car accident, her gifted little sister brought her back. Now anything Ember touches dies. And that, well, really blows.
Ember operates on a no-touch policy with all living things--including boys. When Hayden Cromwell shows up, quoting Oscar Wilde and claiming her curse is a gift, she thinks he’s a crazed cutie. But when he tells her he can help control it, she’s more than interested. There’s just one catch: Ember has to trust Hayden's adopted father, a man she's sure has sinister reasons for collecting children whose abilities even weird her out. However, she’s willing to do anything to hold her sister's hand again. And hell, she'd also like to be able to kiss Hayden. Who wouldn't?
But when Ember learns the accident that turned her into a freak may not've been an accident at all, she’s not sure who to trust. Someone wanted her dead, and the closer she gets to the truth, the closer she is to losing not only her heart, but her life. For real this time.
Eigentlich liebe ich alle Bücher von Jennifer L. Armentrout, deshalb hatte ich auch hohe Erwartungen anCursed – vielleicht etwas zu hohe. Cursed ist ein eigenständiges Buch, also mal kein Band einer Reihe und erzählt die Geschichte von Ember, die alles Leben mit einer Berührung töten kann, nachdem ihre kleine Schwester Olivia sie nach einem Autounfall durch ihre Fähigkeiten wieder zum Leben erweckt hat. Seit diesem Autounfall, bei dem ihr Vater gestorben ist, hat sich ihre Mutter zurückgezogen, sodass Ember sich alleine um ihre kleine Schwester kümmern muss. Sie ist überfordert, wird in der Schule gemobbt und kann aufgrund ihres Fluches keine normalen Beziehungen aufbauen. Dies ändert sich jedoch als sie Hayden trifft, er nennt ihre Fähigkeit eine Gabe und ist der einzige Mensch, der Ember berühren kann ohne zu sterben, und verspricht ihr zu helfen, ihre Gabe zu kontrollieren. Im Haus von Haydens Adoptivvater lernt Ember weitere Menschen mit besonderen Kräften kennen. Aber sie vertraut Haydens Vater nicht, ist misstrauisch warum er all diese Jugendlichen mit einzigartigen Fähigkeiten in sein Haus aufnimmt und als jemand Ember nach dem Leben trachtet, hat sie einen schrecklichen Verdacht...
Cursed konnte mich leider nicht so begeistern wie zum Beispiel Half-Blood oder Obsidian von Jennifer Armentrout. Irgendwie haben mir die Action, Romantik und die liebenswürdigen Charaktere gefehlt, für die die Autorin sonst bekannt ist. Fangen wir bei Ember an. Sie hat mir aufgrund ihrer Gabe schon leid getan und es war verständlich, warum sie ein Außenseiter ist und sich nur auf sich selbst verlässt. Jedoch fiel es mir manchmal schwer mich in sie hineinzuversetzen und einige ihrer Handungen waren sehr fraglich. Hayden war für mich eigentlich der sympathischste Charakter, der keine Vorurteile hatte und Ember eine Chance gegeben hat. Auf der anderen Seite fand ich seine Obsession mit Ember doch etwas unheimlich und an ihrer Stelle hätte mich seine Stalkerei abgeschreckt... Den anderen Charakteren konnte ich leider nicht viel abgewinnen. Die abneigende, gar feindselige Haltung gegenüber Ember wegen ihrer Kräfte, hat es schwierig gemacht mit den anderen Charakteren wirklich warm zu werden und auch die süße kleine Olivia fand ich die meiste Zeit ziemlich nervig. Die Romanze war ganz okay, wenn auch eingeschränkt – weil Embers Berührungen Hayden zwar nicht töten, aber dennoch verletzen können – und bei weitem nicht so mitreißend wie Daemon und Katys oder Alex und Aidens. Mir hat irgendwie die Tiefe gefehlt, die Liebesgeschichte war mir einfach zu oberflächlich.
Der Plot ist nicht sonderlich originell, erinnert an X-Men und Embers tödliche Berührung an Ich fürchte mich nicht von Tahereh H. Mafi. Die Story fängt langsam an und im Laufe des Romans steigt die Spannung leider nicht um vieles. Auch das große Finale war ziemlich vorhersehbar und nicht sehr actionreich. Alles im allen eher durchschnittlich. Das Buch unterhält und Jennifer Armentrouts fließender Schreibstil und Humor retten den Plot und die farblosen Charaktere, aber mehr als ein mittelmäßiges Leseerlebniss hatte Cursed für mich nicht zu bieten.
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Cursed ist ein guter, wenn auch recht durchschnittlicher, Fantasy-Roman für Jugendliche. Schade, denn eigentlich hat Jennifer L. Armentrout viel mehr zu bieten. Allen, die auf der Suche nach mehr Spannung, einer aufregenderen Romanze und interessanten Geschichte sind, kann ich nur die Covenant- und Lux-Reihen der Autorin empfehlen.
Endlich gibt es Neuigkeiten über die deutsche Übersetzung vonSlammed von Colleen Hoover. Das Buch wird unter dem Titel Weil ich Layken liebe am 1. November bei dtverscheinen. Ich LIEBE das Buch, ich kann es Euch nur empfehlen. Colleen Hoovers Schreibstil ist einfach superwitzig und fesselnd und die Story bittersüß. Also unbedingt den Erscheinungstermin im Kalender festhalten oder gleich direkt vorbestellen!
Was, wenn du die große Liebe triffst und das Leben dazwischenkommt?
Nach dem Unfalltod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück - drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg…
“One of these days you're going to fall in love, son. Don't settle for just anyone. Choose the girl that doesn't come easy; the one you have to fight for, and then never stop fighting.”
(Travis' Mutter, S. 3)
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Set in the same time-frame as Beautiful Disaster, now we hear the story from Travis' point of view.
Travis lost his mother at a very young age, but before she died she taught him two important rules...Love hard. Fight harder. Growing up in a family of men who like to gamble and fight, Travis Maddox is a tough guy. Known for his bad reputation with women, and feared for his incredible fighting skills, all the boys want to be him, while the girls simply want him... Abby Abernathy is the first girl to treat him the way he feels he should be treated, with dislike and disinterest. It is her lack of interest that sparks his determination to win her round.
Will the invincible Travis 'Mad Dog' Maddox be defeated by a girl?
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Weil ich von Beautiful Disaster total begeistert war und das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe, hatte ich von Walking Disastereiniges mehr erwartet. Das Buch erzählt die Geschichte aus Beautiful Disaster aus Travis' Perspektive und wenn ich sage er erzählt genau dieselbe Geschichte, dann meine ich das auch genauso. Ich habe nicht wirklich einen neuen Einblick in Abby und Travis' Liebesgeschichte bekommen. Okay, ein paar neue Szenen von Travis mit Shepley und America und mit seiner Familie waren dabei, die waren auch ganz nett, aber nichts wirklich originelles. Travis ist mir am Anfang sogar richtig unsympathisch gewesen, in Beautiful Disaster machten mir seine One-Night-Stands und die Art wie er diese Frauen behandelt nicht viel aus, aber nachdem der Leser in diesem Buch diese Eskapaden detailliert mitbekommt, war ich teilweise richtig angewidert von ihm. Im Laufe des Buches wird es besser, man kann Travis' Handlungen besser verstehen und sein Verhalten, über das ich mich manchmal in Beautiful Disaster gewundert habe, nachvollziehen. Jedoch ziehe ich eine weibliche Perspektive vor, ich konnte mich in Abby besser hineinversetzen und identifizieren. Abby ist noch so ein Thema... Zu Beginn wirkt sie wie eine richtige Zicke und man fragt sich, warum Travis sich überhaupt für sie interessiert. Nur weil sie ihn zurückweist? Ich fand allgemein die Geschichte aus Abbys Sicht schlüssiger. Auch einige Passagen aus Beautiful Disaster werden hier einfach ausgelassen. Für diejenigen, die den ersten Band nicht gelesen haben, könnte es schwer sein an einigen Stellen der Handlung zu folgen.
Das Buch hat sich für mich auch ziemlich gezogen. Das liegt natürlich auch daran, dass ich die Story schon kannte, aber Travis' Sicht konnte mich nicht so fesseln wie Abbys. Ich habe das Buch öfters zur Seite gelegt und bestimmt drei andere dazwischen gelesen bis ich mich aufraffen konnte es zu beenden. Der Epilog spielt zehn Jahre in der Zukunft und zeigt eine Szene, die nicht in Beautiful Disaster zu sehen war. Diese letzten paar Seiten fand ich dann ganz spannend, aber irgendwie total aus dem Zusammenhang des Romans gerissen. Da steckt auf jeden Fall mehr hinter dieser Szene und mich hätte diese Geschichte und die Hintergründe sehr interessiert, vielleicht schreibt Jamie McGuire darüber noch eine Kurzgeschichte – das hätte mich bestimmt mehr fesseln können als diese Story. Mir hätte es auf jeden Fall gereicht, einige Szenen aus Beautiful Disaster aus Travis' Sicht zu lesen – so wie viele Autoren ein paar Kapitel aus der Perspektive der männlichen Protagonisten kostenlos online stellen – ein ganzes Buch halte ich für Geld- und Zeitverschwendung. Ein Gutes hatte Walking Disaster jedoch, es hat mir richtig Lust auf Trents und Thomas' Geschichten gemacht, die ich beide sehr sympathisch finde. Leider ist von beiden Büchern bisher noch kein Erscheinungsdatum bekannt.
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Im Vergleich zu Beautiful Disaster enttäuschend– Walking Disaster erzählt dieselbe Geschichte mit wenigen neuen Szenen und Einsichten. Nur etwas was für richtige Fans von Travis. Allen Lesern, die die Bücher noch nicht kennen, würde ich empfehlen Beautiful Disaster zu lesen, die Story aus Abbys Perspektive ist um einiges fesselnder und schlüssiger.